Am nächsten Wochenende möchte ich das Schleifwerkzeug zum Polieren des Hauptspiegels mit einer Pechhaut überziehen. Dafür habe ich mir eben noch mal ein paar Seiten zu dem Thema im Internet angesehen (Links siehe unten). Wenn man nämlich mit Pech rumhantiert, dann sollte man sehr genau wissen, was man tut - sehr sehr genau! Anderenfalls hat man Pech gehabt und bekommt zudem noch ordentlich Ärger mit der Liebsten.
Pech ist eine tiefschwarze superzähe Flüssigkeit, die bei der Destillation von harzhaltigen Holzarten, Erdöl oder Kohle entsteht. Die hier verwendeten Polierpeche sind eine Mischung von Pechen, Kolophonium und/oder Schellack.
Auf den ersten Blick hört sich “tiefschwarze superzähe Flüssigkeit” ja noch ganz friedlich an, aber wer schon mal näher damit zu tun gehabt hat weiß, dass das Zeugs wirklich ekelige Eigenschaften hat. Wenn es kalt ist, dann ist es hart. Wenn es dann bricht, fliegen kleinste Splitter in alle Richtungen. Wird es erwärmt, dann wird es zunehmend schmierig/flüssig. Alles was mit warmen Pech in Berührung gekommen ist, kann man getrost wegschmeißen. Man bekommt es einfach nicht mehr sauber. Ich mag gar nicht daran denken, was ein kleiner Splitter oder Spritzer unter der Schuhsohle anrichten könnte…
Genau diese extrem hohe Viskosität macht das Pech aber auch so besonders gut geeignet zum Polieren von Teleskopspiegeln. Bei diesem Material kann man die Form der Oberfläche des Polierwerkzeugs während des Polierens sehr schön beeinflussen. Dazu kommt, dass kleinste Fremdkörper, die sonst zu Kratzern im Glas führen wurden, im Pech versinken und so unschädlich gemacht werden.
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Gestern waren wir wieder einmal auf dem Flohmarkt in unserem Nachbarort Reeßum. Wie fast jedes mal, habe ich auch gestern wieder ein Schnäppchen mit zurück in meine Werkstatt gebracht. Dieses mal fand ich zufällig eine alte aber kaum gebrauchte AEG-Bohrschiene. Ich besitze schon seit menschengedenken (30 Jahre oder mehr) eine AEG SB 2E-500 mit der ich außerordentlich zufrieden bin. Auf dem Flohmarkt fand ich nun die 2E-600, bei der man die Geschwindigkeit ebenfalls über ein Getriebe aber zusätzlich auch noch elektronisch regeln kann. Damals konnte ich mir diese Maschine nicht leisten, deshalb griff ich nun freudig zu.
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04. Oktober 2007
09:57
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Mit diesem Beitrag möchte ich mich der weltweiten Unterstützung der burmesischen Bevölkerung für eine freie und demokratische Gesellschaft anschließen. Free Burma!
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Demnächst soll die Politur des Hauptspiegels meines neuen Cassegrain-Teleskops beginnen. Ich habe mich jetzt endgültig entschieden, meinen alten Schleif- und Poliertisch in Rente zu schicken und mir einen neuen zu bauen. Grundsätzlich gibt es da mehrere Möglichkeiten. Entweder rotiert man den Schleifteller regelmäßig mit der Hand, so wie ich es bisher gemacht habe. Es ist auch möglich, den Schleifteller mit einem Motor anzutreiben und ihn so automatisch langsam drehen zu lassen. Ich habe mich für eine dritte Möglichkeit entschieden, nämlich für einen traditionellen sogenannten Opferstock - also einen Poliertisch, um den man bei der Arbeit herum geht.
Schon vor einigen Tagen hatte ich begonnen dafür einen Fuß aus Beton zu gießen. Dafür nahm ich einfach einen größeren Untersetzer für Blumentöpfe und füllte ihn mit einer Zement/Sand Mischung. Um Die Stabilität des Fußes zu erhöhen gab ich Moniereisen in die Form und ließ zwei Enden des Eisens oben aus dem Fuß herausgucken (auf dem Bild nicht zu sehen, weil die beiden Enden hier in der Erde stecken.

Nachdem der Beton ausgehärtet war, löste ich den Fuß aus der Form…

… und setzte als Säule ein ausgedientes PE-Wasserrohr über die Mitte des Fußes. Dieses PE-Rohr wurde nun ebenfalls mit Moniereisen und Mischung gefüllt. Am oberen Rand setzte ich ein Stück Metallrohr ein, um die Tischplatte je nach Bedarf auswechseln zu können.

Als auch die Säule ausgehärtet war, konnte endlich die vorbereitete Tischplatte verbaut werden. (Man erkennt, dass ich meine Oberfräse in letzter Zeit ziemlich gequält habe

Trotz der relativ kleinen Auflagefläche des Fußes steht der Schleiftisch wegen des hoben Gewichts bei tiefem Schwerpunkt erstaunlich stabil. Ich muss ihn unbedingt bei der nächsten Party mal als Stehtisch testen 
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