Hier noch ein kleiner Follow-Up zu meinem Post TV-Fernbedienung als Fernauslöser für die Nikon Kameras. Vorhin brachte mir meine Liebste aus dem Nachbarort eine der neuen zusammenklappbaren Medion- Fernbedienungen von Aldi mit. Sie ist wesentlich handlicher als die älteren Modelle und funktioniert ebenso gut als Fernauslöser für meine Kamera. Der Code ist jetzt vierstellig, man muss also statt 030 jetzt 0030 eingeben.
Hier noch kurz ein Video des 61jährigem Franzosen burns300 beim Schliff der Rückseiten zweier 400mm f/4.75 Spiegel für ein Binoscope. Wenn der Mann so weiter macht, kann er problemlos ohne weiteres Training einen Marathon laufen noch bevor er sein Projekt angeschlossen hat Sehr interessant, wenn auch etwas skurril, finde ich die Idee mit der Griffplatte über dem oben liegenden Werkstück.
Nachdem ich vor einiger Zeit im Internet ein Video von der Politur eines 6″ Spiegels gefunden und etwas mit einem Kumpel darüber diskutiert hatte, habe ich beschlossen, selbst ein Video mit meiner eigenen, sehr viel chaotischeren Herangehensweise zur Diskussion zu stellen. Hier zunächst das angesprochene Video:
Obwohl ich finde, dass curiosis hier mit etwas zu schnellen Strichen arbeitet, bin ich sehr zuversichtlich, dass er einen excellenten Spiegel produzieren wird. Offenbar geht er beim Polieren sehr organisiert zu Werke. Er dreht regelmäßig sowohl den Spiegel als auch das Tool. Man merkt auch, dass er sofort reagiert, wenn er hört, dass die Pechhaut beginnt leise zu “quitschen”. Sieht also alles sehr gut aus, wie ich finde.
Mit diesem Post möchte ich eigentlich nur dokumentieren, dass jeder Spiegelschleifer seinen eigenen Weg zu Ziel finden muss. Wie ich früher schon mehrfach angedeutet hatte, bevorzuge ich persönlich im Gegensatz zu curiosis “ordentlicher” Strichführung eine eher chaotische Strichführung. Dieses gilt sowohl für den Schliff als auch für die Politur. Als Beispiel habe ich mal ein kleines Video hoch geladen, das zeigt, wie bei mir “lange Striche mit viel Überhang” aussehen:
Leider ist die Qualität nicht gerade berauschend, aber ich hoffe man erkennt, dass ich den Spiegel ständig schnell kreisen lasse und dabei sowohl die Strichlänge als auch den Überhang relativ chaotisch variiere. Ich bin bei meinem neuen Spiegel leider noch nicht bei der Politur angekommen, aber auch die Polierstriche sehen bei mir entsprechend anders aus als bei curiosis.
Ach ja, noch etwas ganz anderes: Ich hatte ja schon darauf verwiesen, dass ich im Sommer eher nicht in der Werkstatt, sondern mehr im Garten anzutreffen bin. Das Projekt Miranda wurde deshalb vorübergehend vom Projekt “Wir bauen uns ein neues Gartenhaus” auf Platz zwei meiner Prioritätenliste verdrängt. Also nicht wundern, wenn es hier in nächster Zeit etwas stiller ist.
Hier kannst Du mitlesen, woran ich in meiner Freizeit gerade so herum bastle. Im Moment ist es zum Beispiel vorwiegend das Projekt Miranda - ein 12" Ritchey Chrétien Cassegrain Teleskop.
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