Überlegungen zum Francis-Tester

Hat das Messgerät, mit dem man den lateralen Drahttest durchführt eigentlich einen Namen? Falls ja, kenne ich ihn nicht, Deshalb nenne ich ihn jetzt einfach mal Francis-Tester ;-)

Schon klar, ich bin in Gedanken dem Fortschritt meines Spiegels um Wochen voraus, aber ich möchte nicht noch einmal erleben, dass ich die ersten Chargen Poliermittel schon verbraucht habe aber der vernünftige Foucault-Tester zum Begutachten meiner Arbeit noch fehlt. Deshalb habe ich mich heute noch einmal in die Funktionsweise des lateralen Drahttests eingelesen um rechtzeitig das passende Testgerät bauen zu können.

Alles in Allem muss man sagen, dass es genügend theoretische Hintergrundinformationen (z.B. hier oder hier) aber nur sehr wenige ausführliche Berichte über den praktischen Einsatz dieses Tests gibt. Einige euphorische Berichterstatter beflügeln zunächst, aber der gesunde Menschenverstand rät doch zur Vorsicht. Bei diesem Test muss der Draht (incl. Lichtquelle) mit einer Genauigkeit von wenigen tausendstel Millimetern positioniert werden, um aussagekräftige Ergebnisse erzielen zu können. Meine Erfahrungen beim Foucault-Test haben mich aber gelehrt, dass sich die Balken in einem Altbau um mehrere hundertstel Millimeter biegen, wenn man sich nur kurz an der Nase kratzt. Es muss also ein Francis-Tester gebaut werden, der solche Fehlerquellen von vorn herein ausschließt.

Zum Einen denke ich dass es nötig ist den eigentlichen Test vollkommen vom Fußboden zu entkoppeln, zum Anderen muss dafür gesorgt werden, dass sich der Testaufbau nicht verändert, wenn der Draht seitlich (lateral) verstellt wird. Nils Olof Carlin schlägt sogar vor, einen kleinen Stepper-Motor zum Verschieben des Drahtes einzusetzen um eine Beeinflussung des Tests durch die Bedienung des Vorschubs zu vermeiden.


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