Miranda: Grobschliff K180

Gestern während des Endspiels der Handball-Weltmeisterschaft habe an einigen Stellen die Fase etwas nachgezogen und dann den Grobschliff mit einigen Chargen K180 fortgesetzt. Wie jedesmal, wenn ich von K80 auf K180 wechsle kommt mir das neue Schleifmittel furchterregend fein vor. Schon nach der ersten Charge verändert sich die Oberfläche von Spiegel und Tool dramatisch von samtig hin zu seidig. Das ehemals laute knirschende Schleifgeräusch geht in ein angenehmes Schaben über. Die Vorstellung, dass sich jetzt ein Korn von den vorangegangenen Körnungen zwischen Spiegel und Tool verirren könnte, ist etwas gruselig ;-)

BleistifttestZwischendurch machte ich einen ersten Bleistifttest. Eigentlich trifft der englische Name für diesen Test (Sharpie Test) hier viel eher zu, denn ich benutzte einen Permanent-Marker um die Linien auf den Spiegel zu malen. Leider wollte sich meine kleine Digiknipse nicht überreden lassen auf die nach einigen Minuten gleichmäßig angetragenen Linien zu fokussieren, aber der Test fiel zu meiner vollen Zufriedenheit aus, der Spiegel ist sehr schön sphärisch.

Die Pfeiltiefe beträgt ca. 7,3mm (gemessen mit einem 7mm Bohrer und meiner neuen Fühlerlehre ;-) Das entspricht einer Brennweite von etwa 773 mm.

Das Endspiel der Handball-Weltmeisterschaft wurde übrigens von der deutschen Mannschaft mit einer überragenden Leistung gegen die Polen gewonnen, Werder konnte da leider nicht mithalten und verlor die Tabellenführung an seinen gestrigen Gegner Schalke. Das Spiel endete 0:2.


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