Miranda: die optische Konfiguration

Weiter unten fragt ein anonymer Leser als Kommentar auf diese Nachricht, ob ich etwas zur optische Konfiguration des geplanten Teleskops schreiben kann. Recht hat er! Ohne diese Information ist das Eine oder Andere hier sicherlich nicht gleich nachvollziehbar. Also, Miranda soll ein Ritchey-Chrétien Cassegrain mit einer Öffnung von 300mm und einer Brennweite von 2400mm (f/8) werden. Der Hauptspiegel soll ein Öffnungsverhältnis von f/2,5 erhalten und der Backfokus soll 254mm (10″) betragen. Hier die genauen technischen Daten:

General parameters for Ritchey-Chrétien
Primary mirror diameter ..................    300.0000 mm
Primary mirror focal length ..............    750.0000 mm (f/2.5)
Primary mirror conic constant ............     -1.0914
Primary mirror sagitta ...................      7.5000 mm
Secondary minimal diameter ...............     95.6190 mm
Secondary diameter .......................    100.0779 mm
Secondary Radius of curvature ............    695.4113 mm
Secondary Magnification ..................      3.2000
Secondary mirror conic constant ..........     -4.5269
Secondary mirror sagitta .................      1.8003 mm
System focal length ......................   2400.0000 mm (f/8.0)
Back focal length ........................    254.0000 mm
Linear Obstruction .......................     33.3593 %
Obstructed Area  .........................     11.1284 %

Distance secondary from system focus .....    764.9524 mm
Distance secondary from prime focus ......    239.0476 mm
Distance secondary from primary ..........    510.9524 mm

Die Daten wurden mit dem diesem Cassegrain Rechner bestimmt. Für den ausgesprochen schnelle Hauptspiegel sprechen mehrere Gründe. Zum Einen soll das Teleskop möglichst kompakt (kurz) werden, um in Ausnahmefällen noch leicht transportiert werden zu können, zum Andern sprechen auch Gründe der optischen Qualität, wie z.B. die off-axis Spotgröße und die Obstruktion dafür den Hauptspiegel relativ schnell zu machen. Den großen Nachteil der extrem schwierigen Herstellung eines solch schnellen Spiegels mit all seinen Auswirkungen auf die verwendeten Testverfahren habe ich dabei als Herausforderung in Kauf genommen.


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