Wie funktioniert eine Nähmaschine?

Ja, eigentlich ist das ziemlich einfach zu erklären. Eine Nähmaschine funktioniert so: Zwischen dem Oberfaden und dem Unterfaden befindet sich ein…

Ach was! Der Wikipedia-Benutzer NikolayS kann das doch viel besser erklären. Er hat nämlich in der Wikipedia eine Animation veröffentlicht, die mehr sagt als tausend Worte:


via Tanja Hammerl

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Sehr attraktiv

Ich bin in unserem Gartenblog schon kurz auf das Startup des Jahres 2008 Statista eingegangen. Eben habe ich dort eine weitere interessante Statistik gefunden. 129.9 Prozent aller Frauen finden mich attraktiv. Ganz genau, eine der Umfragen sagt nämlich, dass 79,4 Prozent der Frauen kochende Männer attraktiv finden und immerhin noch 50,5 Prozent stehen auf heimwerkende Männer. Zum Glück spiele ich nicht mehr Fußball, sonst müsste ich noch mal 14,2 Prozent dazu addieren.

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Deutschsprachige Selbstbau-Portale

Mein Artikel Sensor einer Spiegelreflex-Kamera reinigen erhielt in letzter Zeit gleich zwei Kommentare, die ich freigeschaltet habe, obwohl sie absolut nix mit Kamera-Sensoren zu tun hatten. Es ging um deutschsprachige - ja, wie nennt man sowas - Selbstbau-Portale.

Die entsprechenden englischsprachigen Selbstbau- und Heimwerkerseiten wie Instructables, Make Blog oder auch Ask the Builder usw. sind ja in den letzten Jahren zu wahren Selbstbau-Monstern herangewachsen. Ich (wie offenbar auch andere) könnte mir durchaus vorstellen, dass so ein Geschäftsmodell auch hier bei uns funktioniert.

Nun ist mein Sensor-Reinigungs-Artikel vielleicht nicht gerade ein Ausbund an literarischem Feingefühl, trotzdem wäre es mir lieber, wenn sich diese Portale irgendwo verewigen, wo es besser passt. Wenn Du also so eine Seite betreibst, dann ist hier der richtige Ort sie vorzustellen. Ebenso, wenn Du so eine Seite kennst und sie selbst gerne besuchst. Ich fange gleich mal damit an:

  • Das Heimwerker-Webverzeichnis ist für mich schon seit Jahren ein regelmäßiger Anlaufpunkt. Ohne großen Schnickschnack werden dort Unmengen von Links zu allen möglichen Selbstbau- und Heimwerker-Projekten gesammelt und in Kategorien sortiert. Manchmal finde ich die Listen etwas zu englisch-lastig, trotzdem sind sie für mich sehr hilfreich.
  • Die Selbstbau-Suche ist ein Projekt, an dem ich selbst beteiligt bin. Dort pflegen wir eine Liste von hochwertigen deutschsprachigen Selbstbauseiten und machen deren Inhalte über eine “Custom-Searchengine” der Firma Google für die Nutzer zugänglich. Die Suchergebnisse enthalten wenig “Produktinformationen” und entsprechen recht gut meinen eigenen Ansprüchen.
  • Leider kann ich zu den beiden Sensor-Kommentatoren Wawerko und Expli recht wenig sagen. Das sagt aber nicht viel über die Qualität beider Dienste, sondern mehr über ein offenbar etwas konservatives Surfverhalten meinerseits aus. Beide sind noch recht jung, haben aber wohl grundsätzlich das Potential, ein deutschsprachiges Instructables zu werden. Sie bieten schon eine relativ große Zahl von Anleitungen, wobei ich persönlich viele davon etwas - ähm - knapp finde. Nur als Beispiel der Artikel “Wie man eine Sense benutzt” bei Expli. Mir als Sensenbenutzer wird es bei dem Bild unter Schritt eins (Sense schleifen) Angst und Bange. Wer seine Finger noch braucht, sollte lieber die Methode des Sensenwetzens (Antwort 16) verwenden, die ich vor Jahren mal im Forum garten-pur beschrieben habe. Alles in Allem sind Wawerko und Expli aber sicher einen Ausflug wert.

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Alte Knacker

Seit Kurzem bietet Googles Video-Portal Youtube statistische Informationen zu den eingestellten Videos. Ich habe mir diese Daten für eines der von mir hochgeladenen Videos mal näher angesehen. Das meiste ist nicht besonders überraschend, aber es gibt eine Auffälligkeit: Videos zum Thema “Spiegel Schleifen” werden vorwiegend von alten Knackern angesehen ;-)

Demografische Daten

Wie aus den Grafiken klar hervorgeht, ist die weitaus größte Gruppe von Zuschauern zwischen 45 und 54 Jahren alt;  96% der Zuschauer sind männlich.

Weblinks:

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Veteran der Werkstatt-Blogospäre

Na, das ist ja mal eine Überraschung! Bein meinem allabendlichen Rundgang durch die Blogosphäre stolpere ich bei Viralmythen gerade zufällig über den Artikel “Die Geschichte der deutschsprachigen Blogosphäre als Zeitstrahl” und da wiederum stolpere ich über einen Vorläufer dieses Blogs, nämlich dem Tagebuch der Restaurierung meines Framos von 1997. Nicht zu fassen, ist das schon wieder elf Jahre her? Leider gibt es dieses Tagebuch längst nicht mehr online, aber zumindest ist ein Teil in der Wayback-Machine erhalten geblieben. Ich muss echt mal nachsehen, irgendwo auf dem Dachboden muss es noch einen vollständigen Backup dieser Site geben.

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Unsere Kaffeemaschine tropft

Wir haben einen Saeco Incanto Kaffeevollautomaten und wir lieben das Teil von Herzen! Als es allerdings vor ein paar Tagen plötzlich begann tropfenweise Wasser auf die darunter liegende Tischdecke zu verteilen, war es kurzzeitig mit der Liebe vorbei. Ein Blick ins Internet ließ Böses ahnen. Etliche Berichte von tropfenden Kaffeemaschinen, tropfenden Espressomaschinen und tropfenden Vollautomaten usw. Die einhellige Meinung in fast allen diesbezüglichen Diskussionsfäden war “Einschicken!“.

OK, die Leute in den Foren können das nicht wissen, aber ich schicke doch keine Maschine irgendwo hin, bevor ich ihr nicht wenigstens mit vorgehaltenem Schraubenzieher ausdrücklich meine Meinung gesagt habe. Schon gar nicht wenn es sich dabei um eine so lebenswichtiges Gerät wie eine Kaffeemaschine handelt.

Geöffneter Saeco Incanto KaffeevollautomatIch machte mich also erst mal daran selbst nach dem Fehler zu suchen. Dabei begann ich mit der routinemäßigen Inspektion und Reinigung der Brüheinheit. Hier waren keine Auffälligkeiten erkennbar. Aber schon im nächsten Schritt fand ich den Fehler. Hinter der Brüheinheit befindet sich am Gerät eine Öffnung, durch die Wasser aus dem Inneren der Maschine in den Auffangbehälter unter der Tassenablage geleitet wird. Ich hatte mich schon gewundert, dass der Auffangbehälter bei dieser Inspektion fast leer war. Normalerweise enthält er immer ein wenig Wasser, dass zwischendurch beim Leeren des Satzbehälters einfach mit ausgeschüttet wird. Als ich vorsichtig mit dem Finger in die Öffnung griff (obererer Pfeil auf dem Bild) bemerkte ich, dass der tiefer gelegene Abfluss in den Auffangbehälter (etwa beim unteren Pfeil) durch Kaffeereste verstopft war. Die Reparatur der Maschine bestand nun einfach darin, diese Kaffeereste zu entfernen.

Kaffee ist ein ziemlich öliges Zeugs. Darum finde ich es eigentlich nicht besonders verwunderlich, dass Maschinen die Kaffeebohnen mahlen und sie anschließend auch noch kochen, regelmäßig gründlich gereinigt werden müssen. Das betrifft offenbar auch Stellen, die nicht ausdrücklich in der Betriebanleitung erwähnt sind. Sollte eure Kaffeemaschine also mal etwas tropfen, dann rate ich dazu, nicht gleich den Mann von UPS zu rufen, sondern erst in Ruhe nachzusehen, wo das Wasser herkommen könnte.

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Sensor einer Spiegelreflex-Kamera reinigen

Die Bilder unserer Spiegelreflex-Kamera, einer Nikon D50, zeigen seit einiger Zeit merkwürdige Flecken, die auf dem aufgenommenen Objekt nicht vorhanden waren. Offenbar haben sich kleine Staubteilchen auf dem Sensor abgesetzt. Nach der Lektüre einiger Artikel zu dem Thema (Links siehe unten) habe ich mich entschlossen mich der Sache mal vorsichtig selbst anzunehmen.

Zum Test, ob die Flecken überhaupt von einer Verschmutzung des Sensors herrühren, soll man eine unscharfe Aufnahme einer gleichmäßig hellen Fläche machen. Der Einfachheit halber nahm ich einfach in Einstellung M (manuell) mit einem 300er Tele und offener Blende einen Teil des Himmels auf. Das Ergebnis ist (in verkleinerter Form) hier zu bewundern:

Sensor ungereinigt

Besonders im rechten oberen Viertel des Bildes sind deutlich einige Partikel zu erkennen, die eine Reinigung erforderlich machen. Um überhaupt erst mal genau zu verstehen wie das funktioniert, wollte ich zunächst einmal versuchen den Schmutz “trocken” mit einem Q-Tip zu entfernen.

Zur Vorbereitung der Reinigung sollte man den Akku voll aufladen. Offenbar kann es zu Schäden an der Kamera führen, wenn der Spiegel wegen eines leeren Akkus zurückklappt, während man noch dabei ist den Sensor zu reinigen. Nikon empfiehlt sogar die Verwendung eines Netzteils.

Nun geht man in der Kamera in das Menü mit dem Werkzeug-Symbol und schaltet (falls nicht schon geschehen) den Menüpunkt “Menüauswahl” auf “Detailliert”. Anschließend schaltet man im selben Menü den Menüpunkt “Inspektion” auf “Spiegelauslös.”. Sobald man nun den Auslöser drückt bleibt der Spiegel hochgeklappt, bis die Kamera ausgeschaltet wird.

Wie gesagt, beim ersten Versuch strich ich nur ein paar mal vorsichtig mit dem Q-Tip über den Sensor (bzw. den davor liegenden Tiefpassfilter). Das Ergebnis war deutlich erkennbar, aber nicht wirklich befriedigend. Ich hatte die großen Partikel einfach nur auf die rechte Seite des Sensors geschoben:

Sensor, erste unbefriedigende Reinigung

Eine zweiter Versuch brachte dann ein einigermaßen zufriedenstellendes Ergebnis. Man findet zwar immer noch einige kleinere Partikel (insbesondere oben rechts), aber bis ich mir eine “feuchte” Reinigung zutraue muss diese Aktion erstmal reichen.

Sensor nach der zweiten Reinigung

Weblinks:

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trueSpace 3D Software

Vor einiger Zeit hatte ich in einem Artikel über meine Erfahrungen mit der kostenlosen 3D-Modelling Software Google Sketchup berichtet. Nun gibt es in dieser Kategorie ein weiteres kostenloses Programm. Die Firma Microsoft hat kürzlich die Firma Caligari übernommen und deren 3D-Software trueSpace komplett freigegeben. Das ist schon bemerkenswert, weil trueSpace in einer ganz anderen Liga spielt als Google Sketchup. Bisher kostete trueSpace immerhin ca. US $ 600,- und ist vom Funktionsumfang wohl eher mit 3D-Studio von Autodesk vergleichbar. Vermutlich will Microsoft in sein Virtual Earth ebenfalls 3D-Modelle einfügen, wie Google es schon mit Sketchup für Google Earth macht.

Leider ist bei mir im Moment nichts in der Planung, für das ich 3D-Modelle benötige, deshalb bin ich noch nicht dazu gekommen trueSace selbst zu testen. Insbesondere für größere Projekte scheint es aber eine gute Alternative zu Sketchup zu sein.

Siehe auch:

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Weihnachtsbaum gießen

Bekanntlich benötigt ein Weihnachtsbaum ganz anständige Mengen an Wasser, wenn er ohne großen Nadelverlust bis zu den drei Königen durchhalten soll. Also wird Mann einmal täglich unter den Baum gescheucht um ihn zu Gießen. Was die Frau nicht weiß, es ist schlichtweg nicht möglich mit einer Gießkanne Wasser in den Tannenbaum-Ständer zu füllen, ohne die halbe Wohnung oder zumindest die liebevoll unter dem Baum drappierte Decke unter Wasser zuseten. Hier meine beiden Alternativvorschläge:

Auslauf der Gießkanne verlängern1. Eine Auslaufverlängerung für die Gießkanne: Version Eins liegt auf der Hand. Man verlängert einfach den Auslauf der Gießkanne mit einem Stück Gartenschlauch, steckt die Verlängerung in den Ständer und hat so etwas mehr Platz zum Gießen und Gucken ob es schon wieder überläuft.

 

Kommunizierende Rröhren2. Kommunizierende Röhren: Nachdem man etwas mit der Version Eins herumgespielt hat, kommt man ganz automatisch auf Version Zwei - kommunizierende Röhren. Wenn man den Schlauch in den Wasserbehälter des Ständers steckt und gießt, dann läuft das Wasser natürlich weiter, solange der Wasserstand in der Gießkanne höher ist als der Wasserstand im Ständer. Es ist also ganz leicht möglich den “Einfüllstutzen” an die Seite des Baums zu verlegen, wo er leichter erreichbar ist. Allerdings ist es wichtig den Füllstand einigermaßen genau ablesen zu können, sonst steht wieder die ganze Wohnung unter Wasser.

 

Ich wünsche euch allen frohe und trockene Weihnachten!

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Messen der Pechhärte

Eigentlich soll der Härtegrad des Pechs beim Polieren eines Teleskopspiegels sehr genau auf die Umgebungstemperatur angepasst werden. Mir persönlich scheint die Pechhärte nicht ganz so wichtig zu sein, wie vielen anderen Spiegelschleifern, vielleicht hatte ich bisher aber auch einfach nur Glück. Das Pech meiner aktuellen Pechhaut fühlt sich nun aber eindeutig zu hart an. Ich hätte die Härte also wohl lieber vor dem Gießen der Pechhaut testen sollen.

Das Problem dabei ist, dass ich kein Messgerät habe, mit dem die Viskosität einer solcher extrem zähen Flüssigkeiten zuverlässig und reproduzierbar bestimmt werden kann. Deshalb habe ich heute ein wenig im Internet nach einer Lösung gesucht. In der Gemeinde der Spiegelschleifer haben sich offenbar zwei Methoden durchgesetzt, nämlich

Spontan entschloss ich mich, die zweite Variante - also einen Twyman Viscosity Tester - zu bauen. Leider habe ich nur eine uralte Version des Texereau, in der dieser Viskositäts-Tester noch nicht beschrieben ist, aber auch hier hilft wie so oft das Internet weiter. Auf der Webseite der Springfield Telescope Makers (Stellafane) wird ein solcher Tester beschrieben. Das Grundprinzip ist, dass eine genau definierte Spitze mit einer genau definierten Kraft für eine genau definierte Zeit auf die Pechhaut drückt. Die Viskosität wird dann aus der Eindringtiefe der Spitze abgeleitet.

Twyman Viscosity TesterBezüglich der genauen Spezifikation des Messgerätes fragte ich sicherheitshalber noch einmal im Technikforum des Astrotreff nach: Die Spitze des Testers soll einen Winkel von 14° aufweisen, wobei der zentrale Bereich in einem Durchmesser von einem Millimeter plan geschliffen werden soll. Diese Spitze soll nun mit einer Kraft von einem Kilogramm für fünf Minuten auf das Pech einwirken. (Ja, ja, ich weiß, die Einheit der Kraft ist das Newton, ich meine selbstverständlich 9,80665 N …)

Den Bau des eigentlichen Testers werde ich noch mal etwas näher beschreiben, wenn das Teil fertig ist, aber zumindest kann ich verkünden, dass ich mir in der letzten halben Stunde auf meiner neuen Drehmaschine eine Welle gedreht habe, die ganz genau den gewünschten Spezifikationen entspricht. Sie wiegt ein Kilogramm und hat eine 14° Spitze, deren zentraler Millimeter plan geschliffen ist. Ein erster provisorischer Test legt nahe, dass meine Pechhaut tatsächlich zu hart ist, aber ich warte lieber ab, bis ich die Messung mit einem ordentlichen Testaufbau besser reproduzieren kann.

Weblinks:

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